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		<title>Helmholtz Zentrum München</title>
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		<description>Pressemitteilungen</description>
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			<title>Helmholtz Zentrum München</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 17 Aug 2012 12:46:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>TNIK aktiviert Immunsystem und Krebsentstehung</title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/19124/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 16.08.2012. TNIK ist ein neu identifiziertes Protein, das in gesunden B-Zellen des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/cae98a3218.jpg" width="200" height="200" border="0" alt="" />Bild: Dr. Arnd Kieser, Abteilung Genvektoren<br /><strong>Neuherberg, 16.08.2012. TNIK ist ein neu identifiziertes Protein, das in gesunden B-Zellen des...</strong> In der gesunden Zelle steuert TNIK Immunantwort, Zellteilung und Zelltod. Das neu gefundene Protein ist der zentrale Bestandteil eines Komplexes, der diese Prozesse über den NF-κB-Signalweg* reguliert. Die Steuerung des Immunsystems übt TNIK durch die Aktivierung der B-Zellen* aus. Werden diese mit dem Epstein-Barr-Virus* (EBV) infiziert, übernimmt das Virus die Steuerung der Zellen und aktiviert – ebenfalls über TNIK – die unkontrollierte Zellteilung, was zur Entstehung EBV-induzierter Karzinome und Lymphome führt. Mit der Veröffentlichung dieser Zusammenhänge haben die Wissenschaftler um Dr. Arnd Kieser in der Abteilung Genvektoren des Helmholtz Zentrums München nicht nur einen zellulären Steuerungsmechanismus erklärt, sondern zugleich herausgefunden, wie EBV-abhängige Tumore entstehen.<br /><br />„Im nächsten Schritt wollen wir untersuchen, wie wir TNIK und den TNIK-Signalkomplex als Angriffspunkt für neue Krebsmedikamente nutzen können“, sagt Kieser. Das Verständnis der Entstehungsmechanismen von Volkskrankheiten und die Ableitung neuer Angriffspunkte für Diagnose, Therapie und Prävention ist Ziel des Helmholtz Zentrums München.
<h2><strong><br />Weitere Informationen</strong><br /><br /></h2>
<strong>Hintergrund</strong> 
* Der NF-κB-Signalweg ist einer der meist-untersuchten Signalwege in Zellen. Er übernimmt unter anderem die Steuerung von Zellteilung, Zelltod und Immunantwort. 
* Die B-Zellen oder B-Lymphozyten des Immunsystems.
* Das Epstein-Barr-Virus (EBV) ist ein weit verbreitetes humanes Herpesvirus, das das Pfeifersche Drüsenfieber auslöst. Bei immunsupprimierten Personen löst EBV häufig Lymphome und Karzinome aus. 
<strong><br />Original-Publikation:<br /></strong><br />Shkoda A. et al. (2012): The Germinal Center Kinase TNIK Is Required for Canonical NF-κB and JNK Signaling in B-Cells by the EBV Oncoprotein LMP1 and the CD40 Receptor. PLoS Biol 10(8): e1001376
Link zur Fachpublikation:<br /><link http://www.plosbiology.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pbio.1001376 - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://www.plosbiology.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pbio.1001376</link>
<br />Das <strong>Helmholtz Zentrum München </strong>verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören.<br /><link http://www.helmholtz-muenchen.de - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">www.helmholtz-muenchen.de</link>
<strong>_______________________________________________________________</strong>
<strong>Ansprechpartner für die Medien </strong>
Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3946 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail: &nbsp;<link presse@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">presse(at)helmholtz-muenchen.de&nbsp;</link>
<strong>Fachlicher Ansprechpartner<br /></strong><br />Dr. Arnd Kieser, Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Abteilung Genvektoren, Marchioninistrasse 25, 81377 München – Tel.: 089-3187-1535 – Fax: 089-3187-4225 – E-Mail: <link a.kieser@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">a.kieser(at)helmholtz-muenchen.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 08:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Diabetesinformationsdienst München -  seit 23. Juli online!</title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/18997/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 23. Juli 2012. Seit dem 23. Juli ist der neue Diabetesinformationsdienst München des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/92fc6e0465.jpg" width="200" height="200" border="0" alt="" /><br /><strong>Neuherberg, 23. Juli 2012. Seit dem 23. Juli ist der neue Diabetesinformationsdienst München des...</strong> <strong><link http://www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de</link> </strong>– Unter dieser Webadresse startete am 23. Juli 2012 ein neues und kostenfreies Angebot für alle, die von Typ-1- oder Typ-2-Diabetes, Schwangerschaftsdiabetes, Adipositas oder einer Folgeerkrankung von Diabetes betroffen sind. Der Service bietet aktuelle Informationen über Grundlagen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten dieser chronischen Krankheitsbilder. 
„Wir am Helmholtz Zentrum München machen bei uns gewonnenes Wissen der Gesellschaft schnell und direkt zugänglich. Der vor einem Jahr etablierte Lungeninformationsdienst hat sich als ideales Instrument der Informationsvermittlung erwiesen. Daher legen wir nun in einem zweiten Schritt den Diabetesinformationsdienst München auf“, sagt Prof. Dr. Günther Wess, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München. 
Über die reine Information hinaus bietet der Diabetesinformationsdienst München Adressen von Kliniken und Selbsthilfegruppen, Veranstaltungstermine und Literaturempfehlungen. Der Diabetesinformationsdienst München arbeitet in Kooperation mit Diabetesforschern der beiden Münchner Exzellenzuniversitäten und hat seinen Sitz am Helmholtz Zentrum München. Mit Fachgesellschaften und Patientenorganisationen steht er in engem Austausch.
Das Department für Diabetesforschung sowie ein eigens eingerichteter Beraterkreis aus hochkarätigen Diabetologen wird wichtigster Bezugspunkt und Quelle für den Diabetesinformationsdienst München sein. Für die Zukunft plant der Diabetesinformationsdienst Expertensprechstunden sowie eine telefonische Patientenhotline einzurichten, bei dem Betroffene Antworten auf ihre individuellen Fragen erhalten.
Weltweit leiden etwa 350 Millionen Menschen an Diabetes mellitus, in Deutschland sind es rund zehn Prozent der Bevölkerung. Damit stehen Wissenschaft und Gesellschaft vor großen Aufgaben. Nur ein genaues Verständnis der Entstehungsmechanismen wird zu neuen Strategien zur Vorbeugung und Heilung führen können. Dieses Ziel verfolgt der interdisziplinäre Schwerpunkt, den das <link http://www.helmholtz-muenchen.de/ _blank>Helmholtz Zentrum München</link> mit beiden Münchner Universitäten eingerichtet hat. 
<h2><strong><br />Weitere Informationen</strong></h2>
<strong> <link http://www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de </link></strong><br /> <br /><br />Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. - <link http://www.helmholtz-muenchen.de/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">www.helmholtz-muenchen.de</link>
Das <strong>Diabetes Research Department (DRD)</strong> am Helmholtz Zentrum München versteht Diabetes als System, bei dem Genetik und Umwelteinflusse – insbesondere der Lebensstil – zusammen kommen. Um neue Therapie-, Präventions und Diagnosewege zu finden, arbeitet das Forschungszentrum eng mit den beiden Münchner Universitäten zusammen. Im Zentrum steht dabei ein integrierter Forschungsansatz, der Grundlagen- und klinische Forschung eng verzahnt. Durch eine Diabetes Research Matrix wird sichergestellt, dass vorhandene Expertisen optimal in drei Schwerpunkten gebündelt werden: Translationale Forschung und klinische Projekte, molekulare Mechanismen der Diabetesentstehung sowie Systembiologie und Modellierung. - <link http://www.helmholtz-muenchen.de/drd - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">www.helmholtz-muenchen.de/drd</link>
<strong>_____________________________________________________________________________</strong>
<strong>Ansprechpartner für die Medien </strong> 
Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3946 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail:<link presse@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet"> presse@helmholtz-muenchen.de&nbsp;</link> 
<strong><br />Ansprechpartnerin beim Diabetesinformationsdienst München</strong>
Ulrike Koller, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstraße 1 85764 Neuherberg. Tel.: 089-3187-2526. E-Mail: <link info@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">info@diabetesinformationsdienst-muenchen.de</link>
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			<pubDate>Mon, 23 Jul 2012 09:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eröffnung des Departements of Environmental Sciences (DES)</title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/19011/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 19.07.2012. Am Mittwoch, den 18. Juli 2012 wurde das Department of Environmental...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/ef6a31aac9.jpg" width="200" height="200" border="0" alt="" /><br /><strong>Neuherberg, 19.07.2012. Am Mittwoch, den 18. Juli 2012 wurde das Department of Environmental...</strong> Ressourcenknappheit und der Einfluss des Klimawandels auf terrestrische Ökosysteme sowie die Ausbreitung von Arten auf neue Lebensräume haben Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Das Helmholtz Zentrum München trägt mit integrierten Konzepten und neuen Technologien zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen, aber auch zur Environmental Health-Forschung bei. Untersucht werden diese Themen im Department of Environmental Sciences (DES), das am 18. Juli eröffnet wurde. Die unter dem Dach DES vernetzten sieben Institute und Abteilungen werden sich in Zukunft weitgehend selbst organisieren – mit gemeinsamem Management und gemeinsamen wissenschaftlichen Zielen.
Professor Günther Wess, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München, betonte in seiner Begrüßungsrede den Mehrwert engerer Zusammenarbeit zwischen Gesundheits- und Umweltforschung: „Wir wissen, dass die Mehrzahl der Erkrankungen aus dem komplexen Zusammenspiel zwischen genetischer Prädisposition und Umweltfaktoren einschließlich Lebensstil entstehen. Hier am Zentrum können wir durch das Vorhandensein beider Expertisen diese Interaktionen besonders gut untersuchen – das ist unser Alleinstellungsmerkmal.“
<a name="_GoBack"></a>
Ziel sei es, die Wirkung globaler Veränderungen auf Ökosysteme zu untersuchen, Konsequenzen für die menschliche Gesundheit zu erfassen und auf dieser Basis Strategien für einen nachhaltigen Schutz der Umwelt und des Menschen zu entwickeln. Hierfür bietet das Helmholtz Zentrum München einmalige Chancen durch das enge Zusammenwirken von Forschern aus unterschiedlichen Bereichen.
Das <strong>Department of Environmental Sciences</strong> vereint drei Institute, drei Abteilungen und die Kooperationsgruppe mit der Universität Rostock unter einem Dach, im Einzelnen: 
<ul><li>das <strong>Institut für Biochemische Pflanzenpathologie</strong> unter der Leitung von Professor Jörg Durner<strong>. </strong>Durner ist zugleich Sprecher des DES.<br /> <link http://www.helmholtz-muenchen.de/biop/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://www.helmholtz-muenchen.de/biop/</link></li><li>das <strong>Institut für Bodenökologie </strong>unter Leitung von Professor Jean Charles Munch <link http://www.helmholtz-muenchen.de/en/iboe/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://www.helmholtz-muenchen.de/en/iboe/</link></li><li>das <strong>Institut für Grundwasserökologie</strong> unter Leitung von Professor Rainer Meckenstock, <link http://www.helmholtz-muenchen.de/igoe - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://www.helmholtz-muenchen.de/igoe/</link></li><li>die <strong>Abteilung Analytische BioGeoChemie</strong> unter Leitung von PD Dr. Philippe Schmitt-Kopplin<br /><link http://www.helmholtz-muenchen.de/bgc - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet"> http://www.helmholtz-muenchen.de/bgc/</link></li><li> die <strong>Abteilung für Mikroben-Pflanzen-Interaktionen</strong> unter Leitung von Professor Anton Hartmann<br /><link http://www.helmholtz-muenchen.de/amp - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet"> http://www.helmholtz-muenchen.de/amp/</link></li><li>die <strong>Abteilung für Umweltgenomik</strong> unter Leitung von Professor Michael Schloter <link http://www.helmholtz-muenchen.de/egen - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://www.helmholtz-muenchen.de/egen/ </link>und </li><li><p>die <strong>Kooperationsgruppe Comprehensive Molecular Analytics</strong> unter Leitung von Professor Ralf Zimmermann<br /> <link http://www.helmholtz-muenchen.de/cma - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://www.helmholtz-muenchen.de/cma/</link></p><p></p> </li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jul 2012 08:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mikrobiom-Analyse validiert</title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/18988/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 19.07.2012. Pyrosequenzierung mikrobieller Genfragmente (das sog....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/52af210bcf.jpg" width="200" height="200" border="0" alt="" />Bild: Dr. Tillmann Lüders<br /><strong>Neuherberg, 19.07.2012. Pyrosequenzierung mikrobieller Genfragmente (das sog....</strong> Jede mikrobielle Lebensgemeinschaft hat einen eigenen DNA-Fingerabdruck – man muss ihn nur messbar und vergleichbar machen. Dr. Tillmann Lüders und Dr. Giovanni Pilloni vom Institut für Grundwasserökologie haben die noch junge Hochdurchsatz-Technologie Pyrotag-Sequenzierung* nun gemeinsam mit Kollegen aus dem eigenen Institut und der Abteilung für Umweltgenomik des Helmholtz Zentrums München validiert. Die Methode wird zwar weltweit in der Mikrobiom-Forschung eingesetzt, ist aber bisher nicht systematisch auf ihre Leistungsfähigkeit hin überprüft worden. 
Mit der Pyrotag-Sequenzierung können viele Proben gleichzeitig und sehr detailliert auf Diversität und Zusammensetzung mikrobieller Lebensgemeinschaften untersucht werden. Das funktioniert zuverlässig, zeigen die Forscher anhand bakterieller 16S rRNA Gene* aus Grundwasserproben. „Unsere Ergebnisse zeigen eine erstaunliche Reproduzierbarkeit und bestimmen die Häufigkeit verschiedener Mikrobenarten überaus zuverlässig,“ so Lüders. Die Wissenschaftler werden die Methode künftig vielfältig zum Einsatz bringen, unter anderem in Kooperation mit den anderen Instituten im neu gegründeten Department for Environmental Sciences des Helmholtz Zentrums München.<br /><br />
<h2><strong>Weitere Informationen</strong></h2>
<strong>Hintergrund</strong> 
<strong>*Pyrotag-Sequenzierung:</strong> Die Methode gehört zum „Next Generation Sequencing“. Dabei ist es möglich, große Mengen unterschiedlicher DNA-Fragmente gleichzeitig über Biolumineszenz zu sequenzieren. 
<strong>*16S rRNA:</strong> Die ribosomalen Nukleinsäuren sind ein Teil der bakteriellen Ribosomen, die aus Geninformationen die passenden Proteine zusammenbauen. Sie werden sequenziert, um Bakterienarten eindeutig zu identifizieren und voneinander zu unterscheiden.<br /><br />
<strong>Original-Publikation: </strong>
Pilloni G. et al., Testing the limits of 454 pyrotag sequencing: reproducibility, quantitative assessment and comparison to T-RFLP fingerprinting of aquifer microbes. PLoS ONE 7(7): e40467. doi:10.1371/journal.pone.0040467 
Link zur Fachpublikation <link http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0040467 - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0040467</link>
&nbsp;<br />Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. <link http://www.helmholtz-muenchen.de/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">&nbsp;www.helmholtz-muenchen.de</link>
<strong>_______________________________________________________________________________</strong>
<strong>Ansprechpartner für die Medien </strong>
Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3946 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail: <link presse@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">presse@helmholtz-muenchen.de&nbsp;</link>
<strong><br />Fachlicher Ansprechpartner </strong>
Dr. Tillmann Lüders, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3687 – E-Mail: <link tillmann.lueders@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">tillmann.lueders@helmholtz-muenchen.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 16:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuer Ansatz für Therapie gegen metastasierenden Krebs</title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/18950/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 11.07.2012. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/dd66984ed9.jpg" width="200" height="200" border="0" alt="" />Bild: Prof. Mathias Heikenwälder<br /><strong>Neuherberg, 11.07.2012. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität...</strong> Welche Signalwege benötigt eine Tumorzelle, wenn sie Metastasen* bildet – eine entscheidende Facette dieser Frage hat das Team um Prof. Mathias Heikenwälder vom Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München jetzt am Beispiel von Darmkrebs beantwortet. Tumore produzieren Chemokine, die die Eintrittskarte bilden, damit Krebszellen in andere Bereiche des Körpers gelangen können. Da dieses Signal normalerweise nur von gesunden Zellen verwendet wird, überrumpeln die Tumorzellen damit die Endothelzell-Rezeptoren, die hier als Gatekeeper fungieren. Die Messung der Chemokin-Menge lässt direkte Schlüsse zu, wie wahrscheinlich ein Primärtumor in andere Organe des Patienten streuen wird. 
„Mit den Chemokin-Rezeptoren der Endothelzellen haben wie eine ganz neuen Ansatz für mögliche Krebs-Therapien gefunden“, sagt Heikenwälder. Die Forscher wollen nun ihre Erkenntnisse noch weiter vertiefen und die Übertragbarkeit ihres Konzepts auf andere Krebsarten prüfen.<br /><br />
<h2>Weitere Informationen</h2>
<strong>Hintergrund </strong><br /><br /><strong>* Metastase: </strong>Tochtergeschwulst, der vom Primärtumor in andere Gewebe gestreut wird, 90<br />&nbsp;&nbsp; Prozent aller Krebstode entstehen durch Metastasen, nicht durch den Primärtumor<br /><strong>* Chemokine:</strong> Signalproteine des Körpers, die Wanderbewegung auslösen<br /><strong>* Makrophagen: </strong>sind als Fresszellen Teil des Immunsystems <br /><br /><strong>Original-Publikation: </strong><br />Monika Wolf et al., 2012. Endothelial CCR2 signaling induced by colon carcinoma cells enables extravasation via the JAK2-Stat5 and p38MAPK pathway, Cancer Cell, 07/2012<br /><br />Link zur Fachpublikation: <link http://dx.doi.org/10.1016/j.ccr.2012.05.023 _new extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://dx.doi.org/10.1016/j.ccr.2012.05.023 </link><br /><br /><br />Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. <link http://www.helmholtz-muenchen.de/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">www.helmholtz-muenchen.de</link><br /><br />Die <strong>Technische Universität München (TUM)</strong> ist mit rund 460 Professorinnen und Professoren, 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich Klinikum rechts der Isar) und 26.000 Studierenden eine der führenden technischen Universitäten Europas. Ihre Schwerpunktfelder sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Nach zahlreichen Auszeichnungen wurde sie 2006 vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Exzellenzuniversität gewählt. Das weltweite Netzwerk der TUM umfasst auch eine Dependance mit einem Forschungscampus in Singapur. Die TUM ist dem Leitbild einer unternehmerischen Universität verpflichtet. <link http://www.tum.de/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">www.tum.de</link> <br />_______________________________________________________________________________<br /><br /><strong>Ansprechpartner für die Medien </strong><br /><br />Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3946 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail: <link presse@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">presse@helmholtz-muenchen.de</link> <br /><br /><strong>Fachlicher Ansprechpartner </strong><br /><br />Prof. Mathias Heikenwälder, Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Institut für Virologie, Schneckenburgerstr. 8, 81675 München - Tel: 089-4140-7440 – Fax:&nbsp; 089-4140-7444 - E-Mail: <link heikenwaelder@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">heikenwaelder@helmholtz-muenchen.de</link> <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 12:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Krebs-Gedächtnis dank trifunktionaler Antikörper </title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/18933/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 10.07.2012. Trifunktionale Antikörper* zerstören Krebszellen, tragen aber auch dazu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/483a2fd049.jpg" width="200" height="200" border="0" alt="" />Bild: Die Fluoreszenzaufnahme zeigt, wie der trifunktionale Antikörper (rot gefärbt) an die Oberfläche von Tumorzellen (grün) bindet und Immunzellen (blau) an diese heranführt. (Quelle: Trion Research GmbH)<br /><strong>Neuherberg, 10.07.2012. Trifunktionale Antikörper* zerstören Krebszellen, tragen aber auch dazu...</strong> Mithilfe von trifunktionalen Antikörpern* kann der Körper ein Krebs-Gedächtnis bilden – und Tumorzellen immer wieder gezielt bekämpfen, ähnlich einer Impfung. Den Langzeitnutzen der bereits im klinischen Einsatz befindlichen Immuntherapie untersuchten Prof. Dr. Ralph Mocikat und Dr. Nina Eißler vom Institut für Molekulare Immunologie des Helmholtz Zentrums München zusammen mit Dr. Horst Lindhofer und Dr. Peter Ruf von der Trion Research GmbH. Dafür behandelten sie Mäuse mit Hautkrebs sowohl mit bifunktionalen* als auch trifunktionalen Antikörpern*. <br />Ergebnis: „Trifunktionale Antikörper eliminieren Tumorzellen nicht nur direkt, sondern induzieren ein langandauerndes, immunologisches Gedächtnis gegen den Tumor“, so Mocikat. Die so geprägten T-Zellen ließen sich außerdem aus den Mäusen isolieren und zeigten auch in anderen Mäusen ihre schützende Wirkung – und das nicht nur gegen die ursprünglich anvisierten Antigene der Krebszellen. „Nachdem der Körper die Tumoren erfolgreich abgebaut hatte, waren die Immunzellen in der Lage, mehrere Strukturen der Tumorzellen zu erkennen und gezielt zu bekämpfen“, sagt Mocikat. Jetzt wollen die Forscher versuchen, den „Impf“-Effekt der trifunktionalen Antikörper* durch genauere Untersuchung der Anwendungszyklen und Kombination mit anderen Komponenten der Immuntherapie weiter für eine Anwendung beim Menschen zu optimieren.

<h2>Weitere Informationen</h2>
<strong>Hintergrund&nbsp;</strong>
*<strong>Trifunktionale Antikörper:</strong> Antikörper mit drei Bindungsstellen, eine für T-Zellen, eine für Tumorzelle und eine für eine andere akzessorische Zelle (z.B. Makrophagen ). So können gleichzeitig mit einem Antikörper verschiedene Zelltypen stimuliert werden.
*<strong>Bifunktionale Antikörper:</strong> Antikörper mit zwei Bindungsstellen, eine für T-Zellen und eine für Tumorzellen
<strong>Original-Publikation:</strong>&nbsp;<br />Eißler N. et al. &nbsp;Trifunctional bispecific antibodies induce tumor-specific T cells and elicit a vaccination effect, Cancer Research, Published OnlineFirst June 28, 2012, doi: 10.1158/0008-5472.CAN-12-0146
Link zur Fachpublikation:&nbsp;<link http://cancerres.aacrjournals.org/content/early/2012/06/27/0008-5472.CAN-12-0146.abstract - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://cancerres.aacrjournals.org/content/early/2012/06/27/0008-5472.CAN-12-0146.abstract</link>
Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. &nbsp;<link http://www.helmholtz-muenchen.de/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">www.helmholtz-muenchen.de</link>
Das <strong>Institut für Molekulare Immunologie</strong> (IMI) betreibt anwendungsorientierte Grundlagenforschung an der Schnittstelle von Hämatologie, Immunologie, Onkologie und Transplantationsbiologie. Mithilfe zell- und molekularbiologischer Methoden wird das Immunsystem moduliert. Eine Stimulation des Immunsystems soll als Option für Patienten nutzbar gemacht werden, etwa bei der Immun- und Gentherapie von Krebs und Autoimmunerkrankungen oder von Transplantat-Abstoßungsreaktionen. 
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<strong>Ansprechpartner für die Medien&nbsp;<br /></strong>Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3946 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail: <link presse@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">presse@helmholtz-muenchen.de&nbsp;</link>
<br /><strong>Fachlicher Ansprechpartner&nbsp;<br /></strong>Prof. Dr. Ralph Mocikat, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Molekulare Immunologie, Marchioninistr. 25, 81377 München – Tel.: 089-7099-313 - E-Mail: <link Mocikat@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">Mocikat@helmholtz-muenchen.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 08:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Glasknochenkrankheit schwächt auch Herz und Lunge</title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/18932/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 09.07.2012. Patienten, die an der Glasknochenkrankheit* leiden, sterben oft an Herz-...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/322f8f7e99.jpg" width="200" height="197" border="0" alt="" />Prof. Dr. Martin Hrabě de Angelis <br /><strong>Neuherberg, 09.07.2012. Patienten, die an der Glasknochenkrankheit* leiden, sterben oft an Herz-...</strong> Probleme mit Herz und Lunge bei der Glasknochenkrankheit* sind nicht nur eine Begleiterscheinung der Defekte am Skelett. Die gleiche Punktmutation am Kollagen Typ 1* ist auch für die Schwäche des Bindegewebes von Herz und Lunge verantwortlich, die bei Patienten tödlich sein kann. Diesen neuen Krankheitsmechanismus fand Prof. Dr. Martin Hrabě de Angelis vom Institut für Experimentelle Genetik zusammen mit seinen Kollegen des National Instituts of Child Health and Human Development (MD, USA). Dafür analysierten sie an der German Mouse Clinic des Helmholtz Zentrums München ein Mausmodell für Osteogenesis imperfecta. Der Befund wurde bereits bei menschlichen Patienten bestätigt.
„Unsere Ergebnisse können dazu beitragen, klinische Vorsorgeuntersuchungen zu verbessern und frühe Interventionsansätze zu entwickeln – Patienten mit Glasknochenkrankheit* sollen von unseren Erkenntnissen möglichst bald profitieren“, beschreibt Hrabě de Angelis die Anwendungsmöglichkeit dieser Mausmodell-Forschung.
<h2><br />Weitere Informationen</h2>
<strong>Hintergrund </strong><br />*<strong>Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta):</strong> Durch eine Punktmutation wird das Kollagen Typ 1 falsch zusammengesetzt. Dadurch ausgelöst, sind die Knochen der Patienten extrem leicht zerbrechlich, das Wachstum ist gestört. Im Röntgenbild erscheint die Knochenstruktur zudem durchsichtig. Die Krankheit kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein, führt bei schweren Formen aber oft zum frühen Tod.
*<strong>Kollagen Typ 1:</strong> ist Hauptbestandteil des Bindegewebes und unter anderem wichtig für den Aufbau der Knochenstruktur<br /> 
<strong>Original-Publikation:</strong> <br />Thiele, F. et al. (2012). Cardiopulmonary dysfunction in the Osteogenesis imperfecta mouse model Aga2 and human patients are caused by bone-independent mechanisms, Human Molecular Genetics, 2012, Vol 21, doi:10.1093/hmg/dds183 [Epub ahead of print]
Link zur Fachpublikation: <link http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22589248 - - "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22589248</link>
<br />Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. <link http://www.helmholtz-muenchen.de/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">www.helmholtz-muenchen.de</link>
<strong>Institut für Experimentelle Genetik (IEG):</strong><br />Ziel der Forschung des Instituts für Experimentelle Genetik (IEG) ist, Ursachen und Entstehung menschlicher Erkrankungen zu verstehen. Durch seine leitende Funktion in interdisziplinären und internationalen Konsortien hat das IEG eine weltweit führende Position in der systemischen Untersuchung von Mausmodellen für Krankheiten des Menschen und der Aufklärung von beteiligten Genen. Schwerpunkt bilden dabei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes. Das IEG ist Teil des Diabetes Research Departments.<br />Das IEG ist Gründer der Deutschen Mausklinik und koordiniert das Europäischen Maus Mutanten Archivs (EMMA) und der europäisch strategischen Forschungsinfrastruktur (ESFRI) Infrafrontier. Dem IEG gehört die Abteilung Genomanalysezentrum (GAC) unter Leitung von Prof. Dr. Jerzy Adamski <link adamski@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">adamski(at)helmholtz-muenchen.de</link> an.
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<strong>Ansprechpartner für die Medien</strong><strong> </strong><br />Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3946 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail:<link presse@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet"> presse(at)helmholtz-muenchen.de</link>
<br /><strong>Fachlicher Ansprechpartner</strong><br />Prof. Dr. Martin Hrabě de Angelis, Institut für Experimentelle Genetik, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg – Tel.: 089-3187-3502 – E-Mail:<link hrabe@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet"> hrabe(at)helmholtz-muenchen.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 08 Jul 2012 18:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit vereintem Know-how gegen Krankheitserreger: Deutsches Zentrum für Infektionsforschung gegründet – Helmholtz Zentrum München ist Partner</title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/17753/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 02.07.2012. 32 führende Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland vereinen ihre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/5b8d18336c.jpg" width="200" height="191" border="0" alt="" />Bild: Prof. Ulrike Protzer<br /><strong>Neuherberg, 02.07.2012. 32 führende Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland vereinen ihre...</strong> Prof. Martin Krönke, Universitätsklinik Köln und Sprecher des DZIF, Prof. Ulrike Protzer vom Helmholtz Zentrum München und Prof. Dirk Heinz vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, sind als Mitglieder des Vorstandes gewählt worden. Ulrike Protzer ist zugleich Koordinatorin der DZIF Akademie: neben der translationalen Forschung ist Nachwuchsförderung ein besonderes Anliegen des neuen Zentrums. „Junge Wissenschaftler und Ärzte für die Infektionsforschung zu gewinnen und ihnen ein optimales Rüstzeug für ihre Karriere zu vermitteln, ist die Aufgabe der neu gegründeten DZIF-Akademie,“ sagt Protzer, die am Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München das Institut für Virologie leitet. 
Gegen die wachsende Bedrohung durch Infektionen wollen die im DZIF organisierten Forscher gezielt gegensteuern: Mit dem gebündelten Know-how der herausragenden Köpfe und einem Netzwerk moderner Labor- und Analysetechnik wollen sie Ansätze für neue Therapien, Medikamente, Impfstoffe und Impfverfahren finden. Im Mittelpunkt steht dabei die so genannte Translation, der verbesserte Fluss von Erkenntnissen und Innovation aus der Grundlagenforschung in die Klinik.<br /><br />
<h3>Partnerstandorte des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF): </h3>
Bonn-Köln: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Universitätsklinikum Bonn, Universität zu Köln, Universitätsklinikum Köln.
Gießen-Marburg-Langen: Justus-Liebig-Universität Gießen, Phillips-Universität Marburg, Paul-Ehrlich Institut, Langen, Technische Hochschule Mittelhessen. 
Hamburg-Lübeck-Borstel: Universität Hamburg, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (Leibniz Gemeinschaft), Heinrich-Pette-Institut – Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie, Universität Lübeck, Forschungszentrum Borstel – Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften
Hannover-Braunschweig: Medizinische Hochschule Hannover, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Twincore - Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Leibniz-Institut DSMZ - Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen, Technische Universität Braunschweig
Heidelberg: Ruprecht-Karls-Universität Heielberg, Universitätsklinikum Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum
München: Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinikum der Universität München, Technische Universität München, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr
Tübingen: Eberhard Karls Universität Tübingen, Universitätsklinikum Tübingen, Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie<br />_______________________________________________________________________________
<h3>Ansprechpartner für die Medien </h3>
Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3946 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail: <link presse@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">presse@helmholtz-muenchen.de</link> 
<h3>Fachlicher Ansprechpartner </h3>
Prof. Ulrike Protzer, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3004 - Fax: 089-3187-3329 - E-Mail: <link protzer@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">protzer@helmholtz-muenchen.de</link><br />&nbsp;]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Jul 2012 11:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Helmholtz Zentrum München entschlüsselt neuen Baustein für die Funktion des Zellgedächtnisses</title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/17737/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 29.06.2012. Die RNA-Polymerase II* ist nicht nur wichtig für das Überschreiben von DNA...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/9f01823db0.jpg" width="200" height="202" border="0" alt="Prof. Dr. Dirk Eick" />Prof. Dr. Dirk Eick; Foto: Helmholtz Zentrum München<br /><strong>Neuherberg, 29.06.2012. Die RNA-Polymerase II* ist nicht nur wichtig für das Überschreiben von DNA...</strong> Mit vielen kleinen Modifikationen von Aminosäuren sind Zellen in der Lage - ähnlich einer Computerfestplatte - Informationen im Chromatin der Zelle zu speichern, um sie später bei Bedarf wieder abzulesen oder auch zu löschen. Die RNA-Polymerase II ist an diesem wichtigen Vorgang unmittelbar beteiligt.<br /><br />Wie Prof. Dr. Eick von der Abteilung Molekulare Epigenetik des Helmholtz Zentrums München und seine Kollegen der LMU und Universität Marseille und Barcelona jetzt herausfanden, werden in der Polymerase neben der Serin auch die Aminosäuren Threonin und Tyrosin durch Anhängen von Phosphatgruppen (Phosphorylierung) modifiziert. Diese Veränderungen und die große Anzahl daraus resultierender unterschiedlicher Kombinationen steuern wichtige Informationsflüsse in der Zelle und sind zentraler Bestandteil für die Regulation der Genexpression in allen mehrzelligen Organismen. Die Wissenschaftler haben damit einen wichtigen Mechanismus der Epigenetik weiter entschlüsselt, der genetische und epigenetische Information in der Zelle vernetzt. <br /><br />Dieses Wissen kann vielfältig eingesetzt werden: „Der Befund ist von zentraler Bedeutung, um den molekularen Prozess der Zelldifferenzierung, aber auch pathologische und degenerative Entwicklungen in Zellen besser zu verstehen“, so Eick. Die Wissenschaftler werden nun untersuchen, wie bestimmte Umweltfaktoren epigenetisch Einfluss nehmen.<br /><br />
<h2>Weitere Informationen</h2>
<strong>Hintergrund </strong><br /><br />*RNA-Polymerase II (RNAPII): bezeichnet den Enzymkomplex von Eukaryonten, mit dessen Hilfe die auf der DNA enthaltene Information in mRNA (Messenger-Ribonukleinsäure), sozusagen als Bauplan, übersetzt wird.<br /><br />*Epigenetik: Teilgebiet der Biologie, das sich damit beschäftigt, wie Informationen an Tochterzellen weitergegeben werden, ohne, dass diese in der DNA festgeschrieben sind.<br /><br /><strong>Original-Publikation: </strong><br /><br />Hintermair, C. et al. (2012) Threonine-4 of mammalian RNA polymerase II CTD is targeted by Polo-like kinase 3 and required for transcriptional elongation, The EMBO Journal (2012), 31, 2784-2797<br /><link http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22549466 _blank extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">Link zur Fachpublikation</link><br /><br /><br />Mayer, A. et al. (2012) CTD tyrosine phosphorylation impairs termination factor recruitment to transcribing RNA polymerase II, Science<br /><link http://www.sciencemag.org/content/336/6089/1723.abstract?sid=31f1dfa1-fee4-4d5b-812d-867450f2c39a _blank extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">Link zur Fachpublikation</link> <br /><br /><br />Das<strong> Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören.&nbsp; <link http://www.helmholtz-muenchen.de>www.helmholtz-muenchen.de</link> <br /> <br />_______________________________________________________________________________<br /><strong><br />Ansprechpartner für die Medien </strong><br /><br />Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3946 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail: <link presse@helmholtz-muenchen.de>presse@helmholtz-muenchen.de</link> 
<strong>Fachlicher Ansprechpartner </strong><br /><br />Prof. Dr. Dirk Eick, , Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Abteilung für Molekulare Epigenetik, Marchionistr. 25, 81377 München – Tel.: 089 7099-512 – E-Mail: <link eick@helmholtz-muenchen.de>eick@helmholtz-muenchen.de</link> <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>NIP-Newsletter</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 07:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ICEMED: Helmholtz-Allianz für Bildgebende Darstellung und Heilung umweltbedingter Stoffwechselerkrankungen am Helmholtz Zentrum München</title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/17677/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 20.06.2012. Gemeinsam mit den führenden deutschen Wissenschaftlern aller Stufen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/d117301fa9.jpg" width="200" height="200" border="0" alt="Prof. Dr. Matthias Tschöp" />Prof. Dr. Matthias Tschöp<br /><strong>Neuherberg, 20.06.2012. Gemeinsam mit den führenden deutschen Wissenschaftlern aller Stufen der...</strong> ICEMED, die neue am Helmholtz Zentrum München koordinierte Helmholtz-Allianz, verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: Indem die Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Matthias Tschöp moderne bildgebende Verfahren mit Grundlagen- und angewandter sowie klinischer Forschung vernetzen, wollen sie einen Weg finden, um Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes mellitus und Übergewicht (Adipositas) zu heilen - oder zukünftig sogar ihre Entstehung zu verhindern. Die Helmholtz-Gemeinschaft, die beteiligten Helmholtz-Zentren und Universitäten unterstützt dieses Anliegen mit 30 Millionen Euro über fünf Jahre. Das Konsortium aus über 30 deutschen Partnern aus Adipositas-, Diabetes- und Gehirn-Forschung arbeitet dabei mit Sanofi Aventis Pharmaceuticals, aber auch mit den international hoch angesehenen Diabetes- und Adipositas-Forschungszentren der Universität von Cambridge (UK) und an der Yale University (USA) zusammen.<br /><br />Das Team konzentriert sich auf das Zentralnervensystem, das an der Steuerung aller systemischen, metabolischen Prozesse beteiligt ist und damit das entscheidende Zielorgan von Umwelteinflüssen wie hyperkalorischen Diäten und Stress ist. „Unser innovativer Ansatz und das herausragende interdisziplinäre Team können uns den wissenschaftlichen Durchbruch und neue personalisierte Therapieansätze bei Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas oder Typ-2-Diabetes mellitus ermöglichen“, sagt Tschöp, der das Institut für Diabetes- und Adipositasforschung des Helmholtz Zentrums München leitet und in diesem Jahr als erster Mediziner eine Humboldt-Professur an der Technischen Universität München (TUM) erhalten hat.<br /><br />&nbsp;„Gemeinsam können wir es schaffen, die sich ausweitende Pandemie von Diabetes und Adipositas einzudämmen und hoffentlich umzukehren“, ist sich Tschöp sicher. Der Mediziner hat nicht nur selbst Erfahrung in der klinischen und pharmazeutischen Forschung, sondern erhält schlagkräftige Unterstützung durch die aktive Beteiligung führender deutscher Klinikdirektoren auf dem Gebiet der Stoffwechselforschung (Prof. J. Spranger, Prof. H. Häring, Prof. J. Brüning, Prof. H. Lehnert, Prof. M. Stumvoll). Beides soll die effiziente Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in den medizinischen Alltag gewährleisten.<br /><br />&nbsp;&quot;Eine besondere Chance liegt weiterhin in unserer engen Zusammenarbeit mit führenden Physikern wie unserem ICEMED Co-Koordinator Professor Jon Shah (Helmholtz Forschungszentrum Jülich), der in den letzten Jahren neue Technologien zur gleichzeitigen Visualisierung mehrerer Stoffwechselprozesse im menschlichen Gehirn entwickeln konnte.&quot;, so Professor Tschöp.<br /><br />Die weltweit einzigartige ICEMED Allianz ist so gleichzeitig wegweisend für Verbünde zur Stoffwechselforschung weltweit: nationale Wissenschaftsressourcen werden synergetisch genutzt und können so in personalisierte, effiziente Therapiekonzepte umgesetzt werden.
<h2>Weitere Informationen</h2>
Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 17 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. <link http://www.helmholtz-muenchen.de / - extern>www.helmholtz-muenchen.de</link><br /><br /><strong>Ansprechpartner für die Medien </strong>
 Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstraße 1 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3946 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail: <link presse@helmholtz-muenchen.de - - "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">presse@helmholtz-muenchen.de</link>
<strong>Fachlicher Ansprechpartner:</strong>
Prof. Dr. Matthias Tschöp, Institut für Diabetes und Adipositas am Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstraße 1 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-2103 - E-Mail: <link matthias.tschoep@helmholtz-muenchen.de>matthias.tschoep@helmholtz-muenchen.de</link> <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 20 Jun 2012 12:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Translation effizienter gestalten: Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung stellen sich gemeinsam bei einem Innovationsforum im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit 2012 vor</title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/17209/index.html</link>
			<description>Berlin, 05. Juni 2012. Im Rahmen des Deutschen Ärzteforums des Hauptstadtkongresses Medizin und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/c45b2d6b5d.jpg" width="200" height="200" border="0" alt="" /><br /><strong>Berlin, 05. Juni 2012. Im Rahmen des Deutschen Ärzteforums des Hauptstadtkongresses Medizin und...</strong> „Der Bekämpfung von Volkskrankheiten wird in der Forschungspolitik ein überaus hoher Stellenwert beigemessen“, sagt Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung. „Es dauert immer noch bis zu 15 Jahre, um ein neues Medikament in die medizinische Praxis zu bringen. Deshalb ist eine Beschleunigung der Translation zum Wohl der Patientinnen und Patienten so wichtig und das Hauptziel der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung.“
Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) stellen sich dem medizinischen Fachpublikum beim diesjährigen Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vor. Staatssekretär Braun wird am 14. Juni die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen und in die Podiumsdiskussion mit dem Titel „So kommen Forschungsergebnisse schneller in die klinische Praxis“ einführen. In drei Sessions am Freitag werden aktuelle Fortschritte aus den Bereichen neurodegenerative Erkrankungen und Diabetes vorgestellt sowie Perspektiven für Industriekooperationen bei der Überführung von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung diskutiert. 
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die DZG gegründet, um die Entwicklung und Erforschung neuer Ansätze zur Prävention, Diagnose und Therapie großer Volkskrankheiten zu bündeln und ihre Überführung in die medizinische Praxis zu beschleunigen. Die Deutschen Zentren für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und für Diabetesforschung (DZD) wurden bereits 2009 ins Leben gerufen. Die Deutschen Zentren für Lungenforschung (DZL), Herz-Kreislaufforschung (DZHK), Infektionsforschung (DZIF) sowie das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) haben ihre wissenschaftliche Arbeit Ende 2011 aufgenommen.
Wir laden Vertreter und Vertreterinnen der Presse herzlich zur Health Night! der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung am 14. Juni 2012 ab 20 Uhr ein. <link fileadmin/01_Bildarchiv/Pressemitteilungen/pdf-files/HZM_Einladung_HealthNight_120511_FINAL.pdf - pdf "Link auf ein PDF-Dokument">Einladung zur Health Night!</link>
Dazu können Sie sich per Email anmelden unter <link info@health-night.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">info@health-night.de</link>
<h3>Informationen zu den aktuellen Erfolgen der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung erhalten Sie hier:</h3>
•&nbsp;&nbsp;&nbsp; <link fileadmin/01_Bildarchiv/Pressemitteilungen/pdf-files/Deutsches_Konsortium_fuer_Translationale_Krebsforschung.pdf - pdf "Link auf ein PDF-Dokument">Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) </link><br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; <link fileadmin/GSF/pdf/presse/2012/Deutsches_Zentrum_fuer_Diabetesforschung.pdf _blank pdf "Link auf ein PDF-Dokument">Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD)</link><br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; <link fileadmin/01_Bildarchiv/Pressemitteilungen/pdf-files/Deutsches_Zentrum_fuer_Herz-Kreislauf-Forschung.pdf - pdf "Link auf ein PDF-Dokument">Deutsches Zentrum für Herz-Kreislaufforschung (DZHK)</link><br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; <link fileadmin/01_Bildarchiv/Pressemitteilungen/pdf-files/Deutsches_Zentrum_fuer_Infektionsforschung.pdf - pdf "Link auf ein PDF-Dokument">Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)</link><br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; <link fileadmin/01_Bildarchiv/Pressemitteilungen/pdf-files/Deutsches_Zentrum_fuer_Lungenforschung.pdf - pdf "Link auf ein PDF-Dokument">Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL)</link><br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; <link fileadmin/01_Bildarchiv/Pressemitteilungen/pdf-files/Deutsches_Zentrum_fuer_Neurodegenerative_Erkrankungen.pdf - pdf "Link auf ein PDF-Dokument">Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)</link>
<h3>Programm Innovationsforum:</h3>
<div class="indent"><div class="indent"><div class="indent"><div class="indent">Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung beim Hauptstadtkongress 2012, 14.und 15. Juni im ICC Berlin:
<strong>14. Juni:</strong>
<strong>16:30 – 18:00</strong> Podiumsdiskussion: So kommen Forschungsergebnisse schneller in die klinische Praxis
<strong>15. Juni:</strong> 
<strong>9:30 – 11:00 </strong>Aktuelle Fortschritte in der Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen
<strong>11:30 – 13:00</strong> Volkskrankheit Diabetes – Neue Wege für individualisierte Prävention und Therapie
<strong>14:00 – 15:30 </strong>Perspektiven für die Zusammenarbeit mit der Industrie</div></div></div></div>
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<h3>Ansprechpartner für die Medien: </h3>
Sven Winkler<br />Leiter der Abteilung Kommunikation des Helmholtz Zentrums München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)<br />Pressesprecher des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL)<br />Ingolstädter Landstr. 1<br />85764 Neuherberg<br />Tel.: 089-3187-3946<br />Fax: 089-3187-3324<br />E-Mail: <link presse@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">presse@helmholtz-muenchen.de</link><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Termine DZL</category>
			<category>Termine und Veranstaltungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 10:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Institut für Bodenökologie richtet International Ecotrons &amp; Lysimeter Conference aus</title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/19022/index.html</link>
			<description>Bereits zum vierten Mal fand vom 30. Mai bis 1. Juni 2012 die Ecotrons &amp; Lysimeter Conference...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/b2caf0d7cf.jpg" width="200" height="199" border="0" alt="Entnahme eines Lysimeters aus der Erde" />Entnahme eines Lysimeters; Foto: Helmholtz Zentrum München<br /><strong>Bereits zum vierten Mal fand vom 30. Mai bis 1. Juni 2012 die Ecotrons &amp; Lysimeter Conference...</strong> <strong>Bereits zum vierten Mal fand vom 30. Mai bis 1. Juni 2012 die Ecotrons &amp; Lysimeter Conference statt. Gemeinsam mit dem <link http://www.limos.uhp-nancy.fr/ _blank>Laboratoire des Interactions Microorganismes-Minéraux–Matière Organique dans les Sols (LIMOS) </link>aus Nancy und dem<link http://www.imk.kit.edu/ _blank extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet"> Karlsruher Institut für Technologie (KIT) für Meteorologie und Klimaforschung</link> in Garmisch-Partenkirchen hat das von Prof. Jean Charles Munch geleitete Institut für Bodenökologie des Helmholtz Zentrums München die Konferenz ausgerichtet.</strong>
Der französische Attaché für Wissenschafts- und Hochschulkooperation für Bayern, Herrn Raoul Mille, sprach ein Grußwort, das die gemeinsame Ausrichtung durch deutsche und französische Institutionen würdigte. Die Spezialisten aus fünf europäischen Ländern diskutierten unter anderem die Übertragbarkeit von Ergebnissen aus Lysimeterversuchen auf reale Ökosysteme. Eigene Experimente und Konzepte sowie Modellierungsverfahren wurden ebenfalls vorgestellt. Die nächste Ecotrons &amp; Lysimeter Conference wird 2014 bei LIMOS in Nancy stattfinden, der<link http://www.ufz.de/index.php?de=16350 _blank extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet"> <strong>TER</strong>restrial <strong>EN</strong>viromental <strong>O</strong>bservatoria (TERENO)-Verbund</link>, eine Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft, wird Mitveranstalter. Künftig wollen die Wissenschaftler sich auch zwischen den Konferenzen über einen internationalen Arbeitskreis austauschen. <br /><br />Die<link 10336 - intern-link> Lysimeter des Helmholtz Zentrums München</link> – wie der internationale Standard etwa einen Quadratmeter Fläche und zwei bis drei Meter Tiefe umfassend und mit ungestörtem Boden mit Vegetation gefüllt– können Klimabedingungen in Langzeitexperimenten simulieren, unter anderem durch Ozonbegasung oder Bodenerwärmung. Im Rahmen der Helmholtz-Verbundes TERENO haben vier weitere Helmholtz-Zentren ebenfalls Lysimeter desselben Typs und gleicher Ausstattung aufgebaut. Gemeinsam wollen die Partnerzentren Auswirkung des Klimawandels auf verschiedenartige Ökosysteme erfassen. Die Daten zu Veränderungen in mit Lysimeterzylindern in andere Klimagebiete transferierte unterschiedliche Boden-Grünland-Ökosystemen, aus den Alpen, Scheyern, dem Harz und der Kölner Bucht werden dann vergleichend ausgewertet. <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Umwelt</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 07:30:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Meilenstein der nichtinvasiven Diagnostik: Kombination von molekularer und anatomischer Bildgebung ermöglicht erstmals nichtinvasive 360°-Einblicke</title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/17191/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 01.06.2012. Strukturen detailgenau bestimmen und im lebenden Organismus lokalisieren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/c963a43e9f.jpg" width="200" height="179" border="0" alt="" /><br /><strong>Neuherberg, 01.06.2012. Strukturen detailgenau bestimmen und im lebenden Organismus lokalisieren...</strong> Gerade bei krankhaft verändertem Gewebe ist es wichtig, es genau zu lokalisieren. Das können Prof. Vasilis Ntziachristos und Prof. Martin Hrabé de Angelis und ihre Mitarbeiter vom Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München nun: Sie kombinierten Computertomografie und Fluoreszenztomographie und bekamen dadurch wesentlich bessere Ergebnisse als mit der jeweils einzelnen Methode. Bei lebenden Mäusen war es so möglich, Lungenkrebs zu diagnostizieren und das Knochenwachstum zu beobachten. 
„Wir können mit unserer Neuentwicklung viel genauer diagnostizieren, wo Gewebe verändert ist,“ so Ntziachristos, Leiter des Instituts für Medizinische Bildgebung am Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München. In weiteren Schritten wollen die Wissenschaftler die in-vivo-Methode weiter verfeinern, um ihren Einsatz in der präklinischen Diagnostik auch am Menschen zu ermöglichen.<br /><br />
<h2>Weitere Informationen</h2>
<h3>Hintergrund </h3>
* Computertomografie (XCT): bei der Computertomografie werden verschiedene, mithilfe von Röntgenstrahlen aufgenommene Bilder durch einen Computer zusammengefügt, sodass ein räumlicher Eindruck der untersuchten Strukturen entsteht
* Fluoreszenztomographie (FMT): mittels eines fluoreszenten Stoffes, der verabreicht wird, kann die Verteilung des Stoffes im Gewebe und damit auch das Organ selbst, dreidimensional erfasst werden
Das Projekt wurde mit der Nummer 201 792 im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogrammes von der Europäischen Kommission gefördert. Mehr Information unter: <link http://www.fmt-xct.eu / - extern>www.fmt-xct.eu </link>
<h3>Original-Publikation: </h3>
Ale A. et al. (2012). FMT-XCT: in vivo animal studies with hybrid fluorescence molecular tomography-X-ray computed tomography, Nature Methods, 9, 615–620, (2012), doi:10.1038/nmeth.2014
Link zur Fachpublikation: <br /><link http://www.nature.com/nmeth/journal/vaop/ncurrent/full/nmeth.2014.html - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://www.nature.com/nmeth/journal/vaop/ncurrent/full/nmeth.2014.html </link><br /><br />Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören.&nbsp; <link http://www.helmholtz-muenchen.de/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">www.helmholtz-muenchen.de</link>
Das<strong> Institut für Biologische und Medizinische Bildgebung (IBMI)</strong> erforscht In-Vivo-Bildgebungstechnologien für die Biowissenschaften. Es entwickelt Systeme, Theorien und Methoden zur Bildgebung und Bildrekonstruktion sowie Tiermodelle zur Überprüfung neuer Technologien auf der biologischen, vorklinischen und klinischen Ebene. Ziel ist es, innovative Werkzeuge für das biomedizinische Labor, zur Diagnose und dem Therapie Monitoring von humanen Erkrankungen bereit zu stellen. <link http://www.helmholtz-muenchen.de/en/ibmi/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://www.helmholtz-muenchen.de/en/ibmi/<br /></link><br />Die <strong>Technische Universität München (TUM)</strong> ist mit rund 460 Professorinnen und Professoren, 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich Klinikum rechts der Isar) und 26.000 Studierenden eine der führenden technischen Universitäten Europas. Ihre Schwerpunktfelder sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Nach zahlreichen Auszeichnungen wurde sie 2006 vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Exzellenzuniversität gewählt. Das weltweite Netzwerk der TUM umfasst auch eine Dependance mit einem Forschungscampus in Singapur. Die TUM ist dem Leitbild einer unternehmerischen Universität verpflichtet. <link http://www.tum.de / - extern>www.tum.de </link><br /><br />_______________________________________________________________________________
<h3>Ansprechpartner für die Medien </h3>
Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3946 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail: <link presse@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">presse@helmholtz-muenchen.de</link> 
<h3>Fachlicher Ansprechpartner </h3>
Prof. Vasilis Ntziachristos, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) / Technische Universität München, Institut für Biologische und Medizinische Bildgebung, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg, Tel. 089 3187-3852, E-Mail: <link v.ntziachristos@tum.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">v.ntziachristos@tum.de </link><br /><br />&nbsp;]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 11:53:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Forscherteam sequenziert das Tomatengenom - Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München sind an dem internationalen Projekt beteiligt</title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/16436/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 31.05.2012. Das Tomato Genome Consortium (TGC), eine Gruppe von mehr als 300...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/59b25ed240.jpg" width="200" height="200" border="0" alt="" />Quelle: Fotolia<br /><strong>Neuherberg, 31.05.2012. Das Tomato Genome Consortium (TGC), eine Gruppe von mehr als 300...</strong> In Deutschland waren das Helmholtz Zentrum München, das Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln und die Universität Bonn an der bioinformatischen Analyse und Annotation der&nbsp; Genomsequenzen beteiligt. Dabei wird die DNS-Sequenz entschlüsselt und Informationen über die enthaltenen Gene und deren Funktionen sowie weiterer Merkmale angehängt (annotiert). Diese Genomannotation wurde in einer internationalen Partnerschaft von verschiedenen Bioinformatikgruppen bearbeitet, die jeweils einen Schritt der Analyse durchführten.
Die Gruppe von Dr. Klaus Mayer am Helmholtz Zentrum München verwaltet mehrere Pflanzengenomdatenbanken, stellte wichtige Infrastruktur für das Datenmanagement im Projekt und führte Genfamilien- und vergleichende Genomanalysen durch. Das Team von Prof. Dr. Heiko Schoof vom Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung Köln und von der Universität Bonn war für die Funktionsvorhersage verantwortlich und wies allen Genen eine Beschreibung zu, die Hinweise auf die biologische Funktion gibt. Sie beteiligte sich außerdem an Expressions- und Promoteranalysen, wobei die Aktivität und Regulation von Genen untersucht wird.
Zusammengenommen bieten die vorgestellten Sequenzen den bisher detailliertesten Blick auf das Erbgut der Tomate. Hiermit sind die rund 35.000 Gene der Tomate mit ihrer Position im Erbgut und der Leserichtung der Sequenz sowie für die meisten mit Hinweisen auf ihre Funktion bekannt. Die Sequenzen werden Forschern helfen, die Beziehungen zwischen Eigenschaften und Genen der Tomate aufzudecken und ihr Verständnis zu erweitern, wie Genetik und Umweltfaktoren zusammenwirken. 
Die Tomate ist ein Vertreter der Nachtschattengewächse oder Solanaceen. Die neuen Sequenzen werden eine Referenz darstellen, um wichtige Gene in verwandten Solanaceen zu identifizieren. Zu den Solanaceen gehören Kartoffel, Paprika, Aubergine und Petunie. Sie sind die weltweit wichtigste Familie von Gemüsepflanzen - sowohl hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Bedeutung als auch ihrer Produktionsmenge. Mitglieder der Solanaceen dienen als Nahrung, Gewürz und Arzneipflanzen.
Die Sequenzen eröffnen auch Einblicke in die Diversifizierung der Tomate und die Anpassung an neue Umweltbedingungen. Sie zeigen, dass sich das Tomatengenom vor etwa 60 Millionen Jahren abrupt verdreifacht hat. Um diese Zeit fand ein großes Massenaussterben statt, welches auch zum Verschwinden der Dinosaurier führte. Danach ging ein Großteil der verdreifachten Gene verloren. Einige der Gene, die durch dieses Ereignis erzeugt wurden, existieren aber bis heute und kontrollieren einige der attraktivsten Eigenschaften der Tomate: unter anderem Festigkeit, Reifung und Färbung der Frucht.
Das Tomato Genome Consortium (TGC) wurde im Jahr 2003 auf einer wissenschaftlichen Konferenz in Washington (DC) gegründet. Mitglieder sind Wissenschaftler aus Argentinien, Belgien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Israel, Italien, Japan, Korea, den Niederlanden, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den USA.&nbsp; Ein wichtiger Teil der europäischen Forschungsarbeiten wurde vom sechsten Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission im Rahmen des EU-SOL Projekts gefördert (FOOD-CT-2006-016214, <link http://www.eu-sol.net/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://www.eu-sol.net</link>).<br /><br />
<h2>Weitere Informationen</h2>
Die Genomsequenzen und weitere Informationen sind auf der Solgenomics Webseite <link http://solgenomics.net/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://solgenomics.net</link> und unter <link http://mips.helmholtz-muenchen.de/plant/tomato/index.jsp - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://mips.helmholtz-muenchen.de/plant/tomato/index.jsp</link> verfügbar.
Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. <link http://www.helmholtz-muenchen.de/ - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">www.helmholtz-muenchen.de</link><br /><br />
<h3>Ansprechpartner für die Medien </h3>
Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3946 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail: <link presse@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">presse@helmholtz-muenchen.de </link>
<h3>Fachlicher Ansprechpartner</h3>
Dr. Klaus Mayer, Helmholtz Zentrum München, Institut für Bioinformatik und Systembiologie, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3584, E-Mail: <link k.mayer@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">k.mayer@helmholtz-muenchen.de</link><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 31 May 2012 08:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft: Drei Preise für die Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München</title>
			<link>http://www.mesaep.org/presse-und-medien/pressearchiv/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/16410/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 21.Mai.2012. Die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/994ad1f3b2.jpg" width="200" height="200" border="0" alt="" />Quelle: Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)<br /><strong>Neuherberg, 21.Mai.2012. Die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)...</strong> Drei Preise der Deutschen Diabetes Gesellschaft gingen in diesem Jahr an das Helmholtz Zentrum München. &quot;Diese Anerkennung unserer Arbeit zeigt, dass unser Zentrum auf dem Gebiet der Diabetesforschung eine führende Rolle übernommen hat. Dies gelang unter anderem durch die erfolgreichen Berufungen der letzten Jahre&quot;, so Prof. Günther Wess, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München. Das Verständnis der Entstehungsmechanismen von Diabetes mellitus und die Ableitung neuer Angriffspunkte für Diagnose, Therapie und Prävention sind Ziele des Helmholtz Zentrums München.
<h3>Im Einzelnen wurden ausgezeichnet: </h3>
Prof. Matthias Tschöp wird mit dem über 10.000 Euro dotierten Werner-Creutzfeldt-Preis ausgezeichnet. Mit dem Preis werden Verdienste um die Pathophysiologie und Therapie des Diabetes mellitus, insbesondere in Bezug auf gastrointestinale Hormone, honoriert. Tschöp leitet das Institut für Diabetes- und Adipositasforschung am Helmholtz Zentrum München und ist Inhaber des Lehrstuhls für Stoffwechselerkrankungen an der Technischen Universität München. Tschöp hält eine Alexander-von-Humboldt-Professur. 
<br />Frau Dr. Christiane Winkler vom Institut für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München erhält den mit 10.000 Euro dotierten Ernst-Friedrich-Pfeiffer-Preis für ihre Arbeiten zur Ursachenforschung des Typ 1 Diabetes im Kindes- und Jugendalter. Der Ernst-Friedrich-Pfeiffer-Preis wird für wissenschaftliche Errungenschaften auf dem Gebiet des Typ-1-Diabetes mellitus vergeben.
<br />Dr. Maren Pflüger vom Institut für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München erhält den mit 2.600 Euro dotierten Silvia-King-Preis für Errungenschaften in der Klinischen Diabetologie. Mit dem Preis wird die 2011 in „Diabetes“ veröffentlichte Studie ausgezeichnet, die zeigt, dass das Auftreten der Autoimmunantikörper gegen die insulinproduzierenden Betazellen des Pankreas und das Alter des Kindes beim Auftreten dieser Antikörper vom individuellen Stoffwechselprofil abhängig sind.<br /><br />
<h2>Weitere Informationen</h2>
Zur Jahrestagung der DDG: <link http://www.jahrestagung-ddg.de/jahrestagung2012/index.php - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet">http://www.jahrestagung-ddg.de/jahrestagung2012/index.php</link>
Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. Das Helmholtz Zentrum München ist Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung mit Sitz in München. <link http://www.helmholtz-muenchen.de / - extern>www.helmholtz-muenchen.de </link>
<br />_______________________________________________________________________________
<h2>Ansprechpartner für die Medien </h2>
Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3946 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail: <link presse@helmholtz-muenchen.de - email "Achtung: Mail-Programm wird geöffnet">presse@helmholtz-muenchen.de</link> <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 13:40:00 +0200</pubDate>
			
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